Der neue STER-Vorstand Gifhorn (v.l.n.r.: Melanie Hagge, Stefanie Kaiser, Nicole Schlossmann, Sandra Puttfarken und Jasmin Wagner)
Der neue STER-Vorstand Gifhorn (v.l.n.r.: Melanie Hagge, Stefanie Kaiser, Nicole Schlossmann, Sandra Puttfarken und Jasmin Wagner)

Der STER hat sich in seiner ersten konstituierenden Sitzung des neuen Kindergartenjahres 2012/2013 einen neuen Vorstand gegeben.

Dabei wurde Melanie Hagge (die bislang als Beisitzerin tätig war) zur Vorsitzenden gewählt, Stefanie Kaiser hat nun den stellvertretenden Vorsitz inne, Sandra Puttfarken wurde Schriftführerin und Nicole Schlossmann sowie Jasmin Wagner erhielten den Beisitz.

„Damit sind wir erstklassig aufgestellt und können tatkräftig in das neue Kindergartenjahr starten – zum Wohle unserer Kinder!“ so die Vorsitzende.

 

Der STER setzt sich aus den Elternvertretern der Kindertagesstätten aus Krippen, Kindergärten und dem Hort (Nachmittagsbetreuung von Schulkindern in Einrichtungen) zusammen. Er vertritt die Interessen der Eltern gegenüber der Öffentlichkeit, der Stadt und der Politik.

Da sowohl den Eltern, als auch den Kindertageseinrichtungen die Verantwortung für die Erziehung und Bildung ihrer Kinder obliegt, arbeiten Kindertagesstätten und der STER zusammen, damit die Kleinsten gut betreut und geschützt aufwachsen und ihre Persönlichkeit zum eigenen und zum Wohle der Gesellschaft entfalten können.

 

Auch dieses Jahr ist eines der wichtigsten Ziele des STER die Reduzierung der Gruppengrößen weiterzubringen.

 

Die Richtung, die die Stadt eingeschlagen habe, sei goldrichtig. Nun gilt es, dies weiterzuverfolgen. „Das KiTaGesetz sieht nur zwei Erzieher für 23 Kindergartenkinder vor- das ist zu wenig. Eine Bezugsperson kann sich nicht ausreichend um 11 bis 12 Kinder kümmern“, so Frau Hagge. Die Gruppengrößen müssen, wie von der Stadt angestrebt, im Kindergartenbereich auf max. 20 Kinder pro Gruppe reduziert werden, im Krippenbereich von 15 auf 12.

Auch die sog. „Verfügungszeiten“ von Erziehern gilt es zu erhöhen (Vor- und Nachbereitungszeit der Gruppenarbeit, Zeit für Zusammenarbeit, auch mit Erziehungsberechtigten): derzeit sieht das KiTaG nur 7,5 Stunden pro Woche für beide Erzieherinnen zusammen von einer Ganztagesgruppe vor.

Seit letztem Jahr ist die Vorsitzende des STER auch beratendes Mitglied des Ratsausschusses für Familie und Soziales der Stadt. So wird der Dialog beider Seiten gefördert und ein bestmöglicher Austausch ohne Umwege sicher gestellt.

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